Wohnbau Neusiedlerviertel

Wohnen mit Ecken und Kanten

Projekt

Neubau einer Wohnhausanlage

Programm

39 Wohnungen, Gemeinschaftsraum und Tiefgarage

Bauart

Neubau

Status

gebaut

Nutzung

Wohnen

Auftraggeber

EGW Erste gemeinnützige Wohnungsgesellschaft mbH

Standort

Mődling, Österreich

Nutzfläche

ca. 2.400 m²

Baukosten

ca. 3,9 Mio. EUR

Architektur

Projektleitung für PLOV Architekten

Team

Davor Podbregar (PL), Elisabeth Etzler, Renata Jung

Planung / Ausführung

2017 – 2019 / 2019 – 2020

Leistungsphasen

LPH 1 – LPH 7

Konsulent:innen

Tragwerksplanung und Bauphysik: zt-moser Ziviltechniker-GmbH / HKLS und Elektro: TK11 Gebäudetechnik GmbH / Brandschutzplanung: FSE Brandschutz GmbH

Fotos

Lukas Schaller

Projekt

Neubau einer Wohnhausanlage

Status

gebaut

Nutzung

Wohnen

Programm

39 Wohnungen, Gemeinschaftsraum und Tiefgarage

Auftraggeber

EGW Erste gemeinnützige Wohnungsgesellschaft mbH

Standort

Mődling, Österreich

Nutzfläche

ca. 2.400 m²

Baukosten

ca. 3,9 Mio. EUR

Architektur

Projektleitung für PLOV Architekten

Team

Davor Podbregar (PL), Elisabeth Etzler, Renata Jung

Planung / Ausführung

2017 – 2019 / 2019 – 2020

Konsulent:innen

Tragwerksplanung und Bauphysik: zt-moser Ziviltechniker-GmbH / HKLS und Elektro: TK11 Gebäudetechnik GmbH / Brandschutzplanung: FSE Brandschutz GmbH

Fotos

Lukas Schaller

Impressionen

Der Entwurf für das Wohngebäude östlich der Grutschgasse entwickelt die vorgegebene L-förmige Baukonfiguration zu einem Atriumhaus, das um einen hellen, großzügigen Innenhof organisiert ist. Durch diese Struktur wird nicht nur eine klare Erschließung gewährleistet, sondern auch eine hohe Wohnqualität geschaffen: Die Erschließungsbereiche und gemeinschaftlichen Zonen profitieren von natürlichem Tageslicht, während Wohnungen mit ungünstiger Nordausrichtung vermieden werden. Im Erdgeschoss befinden sich die gemeinschaftlichen Flächen, die einen direkten Zugang in den Garten bieten. Hier öffnet sich das Haus zur großen Freifläche, die vielfältig nutzbar ist – von gemeinschaftlichen Festen bis hin zu alltäglichen Begegnungen. Die Tiefgarageneinfahrt wurde geschickt in die Gebäudekubatur integriert, sodass die südseitigen Flächen ungestört als Wohnungsgärten genutzt werden können. Alle Wohnungen sind mit privaten Außenbereichen wie Loggien oder Balkonen ausgestattet. Ihre geschossweise versetzte Anordnung erzeugt abwechslungsreiche Raumsituationen: geschützte Zonen bieten Intimität, offene zweigeschossige Bereiche weiten den Blick und erhöhen die räumliche Qualität. Ergänzt durch den Hausgarten mit Spielplatz, Beeten und Liegezonen entsteht ein lebendiges, durchgrüntes Wohnumfeld, das auf die angrenzenden Parks und Wege Bezug nimmt.
Besonderes Augenmerk liegt auf der Verzahnung von Architektur und Freiraum. Der Hausgarten wird als gemeinschaftliches Zentrum der Anlage verstanden: Mit Spielplätzen, Sitzbereichen und bepflanzten Zonen entsteht ein Ort für Begegnung, Rückzug und gemeinsames Gärtnern. Diese Qualitäten stehen in engem Bezug zu den umliegenden Freiflächen, insbesondere zum nördlich angrenzenden Park und zur geplanten Fuß- und Radwegverbindung. Die Organisation rund um das Atrium ermöglicht helle Erschließungsflächen und kurze Wege innerhalb des Gebäudes. Zugleich schafft sie eine räumliche Großzügigkeit, die das Wohnen über die reine Funktion hinaus bereichert. So entsteht ein Haus, das Vielfalt, Aufenthaltsqualität und Nachbarschaftsleben gleichermaßen fördert.

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