Streng in der Form, offen fürs Leben – dieses Leitmotiv prägte die Planung des Einfamilienhauses Z. Der Neubau mit einer Nutzfläche von rund 250 m² liegt eingebettet in die Topografie und nutzt Gelände und Vegetation als natürliche Barriere gegen Lärm und Einblicke. Die Positionierung des Baukörpers schafft eine klare Grenze zwischen öffentlichem Zugang und privatem Garten, wodurch Intimität und Geborgenheit entstehen.
Die Architektur folgt einer reduzierten Formensprache mit einem einheitlichen Dachvolumen. Durch gezielte Einschnitte und Öffnungen werden Terrassen, Innenhöfe und Lichtbänder in den Baukörper integriert. So entstehen helle Räume mit vielfältigen Blickbeziehungen zum angrenzenden Wald und zur Landschaft. Im Inneren bildet der offene Wohn- und Essbereich mit Kamin das Zentrum. Der Elternbereich umfasst Schlafzimmer, Bad und eine private Wellnesszone. Für die Kinder wurde ein eigener Bereich mit zwei Zimmern, Bad und Spielraum geschaffen. Diese Zone ist so konzipiert, dass sie bei Bedarf flexibel in eine separate Wohneinheit umgewandelt werden kann.
Materialität und Detailausbildung verbinden Tradition und zeitgenössische Klarheit. Holz, Terrazzo und Glas werden zurückhaltend kombiniert, um Beständigkeit und Wärme zu vermitteln. Das Projekt zeigt, wie moderne Wohnarchitektur im Dialog mit Natur und Ort eine Balance zwischen Strenge und Offenheit finden kann – funktional, atmosphärisch und nachhaltig zugleich.